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Lyrische Seiten

 

Hier finden Sie eine Auswahl aus unseren Lyrischen Seiten, und

hier (über diesen Link) die Gedichtbände im Einzelnen

 

Öffne dein Herz
    für
        die Gefühle

Menschliche Gefühle
       meine ich

Gefühle für mich
          für Dich
           für die Anderen
             für deine Welt, für diese eine Welt
meine ich.

M.H. Allafi

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Brauchen

Ich wollte nie „brauchen“,
hab immer gedacht,
wenn ich jemanden brauche
verlier’ ich die Schlacht.
Es heißt: „Im Krieg und in der Liebe
ist alles erlaubt.“
Was für ein Schwachsinn –
hab ich etwa daran geglaubt?
Dies ist so anders,
ich hab noch nie so vertraut.
Diese Liebe ist kein Schlachtfeld,
nein – wir haben uns etwas aufgebaut.

Ich habe und wurde
noch nie so geliebt.
Ich wusste es nicht besser
und hab’ doch gehofft,
dass es das gibt.

Was wir haben, ist so tief und so gut.
Diese Liebe kennt keine Wut.
Ich weiß jetzt, wie es sein kann.
Es ist schön dich zu brauchen –
und umgekehrt.
Wenn die Welt über dir einstürzt,
dann kannst du
bei mir untertauchen. 

Ilka Wallenborn 

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Am Ende

Alle Worte sind gesprochen
Viel zu viel und nichts gesagt
Am Ende werden sie gebrochen
Die Wahrheit wieder mal vertagt

Jedes Lächeln eine Lüge
Wie eine Maske aufgesetzt
Um die Augen harte Züge
Viel zu oft – zu tief verletzt

Eisekalt, zu kalt für Tränen
Viel zu viele schon geweint
Hinter Mauern stummes Sehnen
Das schon fast vergessen scheint

Wieder mal die Flucht nach vorne
Ohne einen Augenblick
Anzuhalten
Denn im Zorne
Blickt man besser nicht zurück

Karoline Pied

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Schon vorbei

Schon vorüber, verpasst

Das Haar ergraut

der Rücken krumm

die Hände zitternd

die Augen voll Angst

 

Kauen, kauen, runterschlucken

So viel geschluckt

so wenig gekotzt

Kaum geschrien

aber pariert

 

Druck weitergegeben

und selber geschrumpft

andere gedrückt

und profitiert

 

Nicht gewagt

nicht gewonnen

 

So viel Leben

einfach zerronnen.

 

Sabine Allafi

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Ein Gedanke
eine Tat
ein Wiedersehen
nach langer Zeit
ein Wort
ein Blick
welcher alles sagt

Zurückbesinnen
ein Lied
aus der Ewigkeit
fortgehen
ohne ein Wort
die Traurigkeit
bis in die Gegenwart

Olaf Hagedorn

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Der Frühlingswind

schlüpft leise
aus seinem Winterschlaf heraus,
zieht durch die kühlen Straßen,
streichelt die zitternden Bäume
in den Gärten
und macht sich auf den Weg.

Der Frühlingswind
tanzt verrückt
auf den Dächern der Häuser,
pustet die dunklen Wolken
vom Himmel weg
und befreit die Sonne.
Dann eilt er zu mir,
umarmt mich zärtlich
und küsst

meine Gefühle wach.

Agapi Mkrtchian

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Die Frage nach dem Zweck

 

Da muss ich gar lachen

Bringt uns in den Zustand des Staunens

Doch sagen lässt er sich nicht

Aber ich mein, das kann doch
nicht sein

Wir – du und ich –

einfach nur so zum Schein

Dirk Sörnsen

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Die Musik

ist mein anderes Ich.
Geboren, bevor ich auf die Welt kam,
aber gestorben nach meiner Geburt,

ließ sie mich allein, aber sie blieb in mir.

Und dann,
in dem Moment, als das Bedürfnis nach Reden bestand

plauderte sie mit mir
ohne ein Wort über die Lippen zu bringen.

Manouchehr Abrontan

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Der Sinn der Liebe

 

Was ist der Sinn
Will er mir sagen,
was ich mag, was ich liebe, was ich bin?
Mögen mag man vieles, lieben mag man kaum,
auch die größte Liebe, sie ist endlich,
die Angst sie zu verlieren
füllt schnell jeden Raum.

Was ist der Sinn?
Mit ihr zusammen alles erleben,
gemeinsam zu wachsen, sich Halt zu geben.
Du bist zu zweit,
doch fühlst dich mit ihr in Einem vereint.
Tiefstes Glück ist die Liebe der Vollkommenheit,
Schmerz und Kälte das Gefühl der Einsamkeit.

Was ist der Sinn der Liebe,
wo führt der Weg hin?
Vielleicht andere Menschen so zu berühren,
sie in ein warmes und liebevolles Licht zu entführen.
Die Liebe macht Sinn, füllt unser Leben reich aus,
auch weit über den Tod hinaus.

 

Anja Steinert

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Mosaïque monumentale

Ich bin der Orientale

sagen die Leute

ein Emotionaler

nicht ganz Linearer

Meine Worte sind blumig

Mein Herz pocht so heftig

ich raste schnell aus

ich werde hart,

ja wahnsinnig,

schleudere Worte wie Steine

um mich herum,

so weit die Kraft reicht

Genauso schnell werde ich wieder weich,

wie Rosenblätter

schmücke ich das Leben,

versprühe Düfte überall

Ich bin der Orientale

sagen die Leute

Im Nacken habe ich

Moses, Jesus und Mohammad

Dahinter sind versteckt

Zarathustra und Buddah,

Tausende Götter und Göttinnen

aus dem Reiche der Inder

Alle flüstern in meinem Kopf

zusammen mit den Griechen:

Das Leben ist schwer

oder es ist nicht schwer

du solltest aber es genießen!

Ich bin der Orientale

sagen die Leute

ein ganz Brutaler

Ich lade Kant und Hegel ein,

dazu Feuerbach und Marx,

auch ein paar Franzosen

wie Voltaire und Rousseau

und viele andere

aus dem Gottesreich,

alle natürlich rechthaberisch

Dann reden wir viel über die Welt,

wenig über Gott

Und ich stelle mit ihnen fest,

unsere Probleme haben wir selbst geschaffen,

und wir müssen sie auch selbst lösen

Möglichst auf der Basis der absoluten Vernunft

gelegentlich mit Blick auf die instrumentelle Vernunft

bei Bedarf kommunikativ

und wenn es geht,

äußerst demokratisch

Ich bin der Orientale

sagen die Leute

plötzlich ein gnadenlos Rationaler,

geblendet durch die Vernunft

gleich welcher Art

Mit gerümpfter Nase

brülle ich selbstherrlich herum:

Dies muss gemacht werden

Jenes muss getan werden

Das wird meine Parole

Dann wollte ich revoltieren

wie gegen den russischen Zaren

Ich versprach das Paradies

und fügte hinzu,

besser jetzt und hier,

auf Erden,

als in einer ungewissen Zeit

an einem unbekannten Ort!

Ich bin der Orientale

sagen die Leute

zersplittert in der Welt

oder die Welt zersplittert in mir

Ich komme aus China, Indien und Iran

aus ganz Arabien,

dem Norden Afrikas

mit einem Fuß in Südeuropa

bis zum Lande der Franken

mit dem anderen in Nordeuropa

Primär im Reiche der Russen

wo „Orient“ und „Okzident“ sich wirklich vermischen

Ich bin der Orientale

ein Mosaik monumentale

M.H. Allafi
17.07.2013

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Ich existiere

Ich existiere,

wenn auch ganz wirre!

Ich esse, ich trinke

Ich schlafe, ich träume

Ich wache auf,

manchmal noch ganz müde

Ich existiere

Ich schreibe etwas,

sei es ein Buch

oder nur eine Zeile,

ob es einen Sinn hat

oder ganz ohne Sinn ist

Ich existiere

Ich rede, ich lache,

auch weine ich manchmal,

gleich aus welchem Grund

Ich existiere

Ich atme frische Luft

oder mit Abgasen vermischt,

mit Staub

mit Dreck,

was es alles im Universum gibt

Ich existiere

Ich sterbe

Ich werde geboren

Und wieder sterbe ich

Und wieder werde ich geboren

Ich existiere

Da ich ein Mensch bin

unterscheide ich mich

nicht

von Tieren, von Pflanzen,

von Steinen und Erdmassen

Ich existiere

M.H. Allafi

29.06.2012

 

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Zum 300. Geburtstag von Friedrich II
ein Beitrag unseres Autors Armin Wertz:

 

DER ALTE FRITZ

Er wollte unbedingt „der Große“ sein,
Drum fiel er kurzerhand in Schlesien ein.
Er siegte in Chotusitz und nahm das Land.
Das ist in Deutschland allgemein bekannt.

Gerade zwei Jahre hielt der Frieden,
Dann marschierte Fritz rasch und entschieden
Nach Hohenfriedberg, um erneut zu siegen.
Und sagte: „Schlesien wirst du nie mehr kriegen.“

Alsbald machte er sich auf nach Sachsen,
Wo schöne Mädchen auf Bäumen wachsen.
Danach gewann er noch die Schlacht von Prag.
In Kolin er aber Daun unterlag.

Doch die Schlappe hielt ihn nicht davon ab.
Zehntausende mehr zu schicken ins Grab.
Der Niederlage folgten wieder Siege,
Wie das nun mal so ist in einem Kriege.

Schlachten folgten regelmäßig Schlachten,
Die nicht immer nur Erfolge brachten.
Nach Kunersdorf wollte er nicht mehr leben,
Wollte sein Leben freiwillig hingeben.

Der alte Preuße aber hatte Schwein,
Die Feinde sagten: „Lasst‘s nun genug sein.“
Sieben Jahre hatten sie gestritten,
Da ließ auch er sich nicht zweimal bitten.

Nun widmete er sich andern Dingen,
Spielte Flöte und übte auch Singen.
Er philosophierte bis tief in die Nacht.
Das Volk aber fragte: „Was hat’s uns gebracht?“

 

Armin Wertz, Januar 2012

 

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Also hüte dich

 

Ich sitze in meiner Kammer
Schaue auf einen Hammer
Langgelegt neben ihm
liegen vier Nägel
Müde wirken sie auf mich
Nächtelang haben sie nicht geschlafen
Tagelang haben sie ausgeharrt
Jahrelang haben sie überlebt
Sie sind gar nicht krümmer
Haben kein bisschen Rost an sich
glänzen sogar für sich
Die Nägel, der Hammer
und ich
Zwar etwas nachdenklich
schauen wir auf das Bild
das unbekümmert da liegt
So flüstert jeder für sich
Anbringen müsste man das Bild
Der Hammer kann sich nicht bewegen
Die Nägel sind auch lahm gelegt
Doch ich merke
alle flüstern auf mich ein
Einschließlich ich
Das Bild erleuchtet

Es heißt:
Ein frohes Fest
Ein gutes Jahr
Etwas Gerechtigkeit
Viel Menschlichkeit
Krieg macht alles kaputt
Hass verbittert
Neid macht unglücklich
Gier ist unendlich
Also hüte dich

 

M.H. Allafi

20.12.2007

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Die Muse

Da steht die Muse
Mit einer Bluse
Nur bekleidet
Und wird beneidet

Sie kann es wagen
So wenig zu tragen
Denn es dient sicher schon
Der Inspiration

Wenn die Muse nur spärlich
Bekleidet und herrlich
Lächelnd dasteht

Wenn sie sich anziehen geht
Ist alles im Eimer
Dann guckt ja keiner

Da steht die Muse
In ihrer Bluse
Luftig bekleidet

Und leidet

Ilka Wallenborn & Karoline Pied
aus:

Das kleine Licht
Gedichte

80 Seiten
12,00 Euro
ISBN 978-3-930761-84-5

 

 

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Ein Herzensanliegen unserer im Juni verstorbenen Autorin Waltraut Freigang war die Tabuisierung in der Auseinandersetzung mit dem Tod zu durchbrechen: "Wir müssen lernen loszulassen, in uns ruhen und zufrieden sein, dann hat der Tod seinen Schrecken verloren.”

Träume

Ich sehe mich noch
als strahlend junges Mädchen
springend, tanzend, lachend
in einem weißen, mit roten Rosen bestickten
Kleidchen.

Mich im Kreise drehend,
der weite Rock
im Winde wehend.

Ein junger Mann versucht
mich zu fangen, zu erhaschen.
Jedoch ich drehe mich schnell
und immer schneller
um die eigene Achse.

Lachend, jauchzend, davoneilend,
der junge Mann fängt mich,
drückt mich liebevoll an sich.

Ich erwache aus meinem nächtlichen Traum.
An meinem Bettpfosten hängen zwei Krücken,
ich stütze mich – die Achselhöhlen drücken.
Der Morgen dämmert in den Tag hinein.
Der Himmel ist stahlgrau –
ohne Licht und Sonnenschein.

Waltraut Freigang, 2011 
aus:

Waltraut Freigang
Im Krankenhaus
... was einem so widerfährt

60 Seiten. 9,80 Euro
ISBN 978-3-930761-77-7

 

 

 

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Agapi Mkrtchian:

Meine Sucht

Manche haben Spielsucht,
manche haben Geldsucht
und ich habe Sehnsucht.

Der Bus nach Nirgendwohin

Busse kommen an,
Busse fahren ab,
Menschen steigen ein,
Menschen steigen aus.

Nur um einen Bus herum,
ohne Richtungsanzeige,
abseits vom Gedränge,
herrscht die Stille.

Warum fährt dieser Bus
nirgendwohin?,
fragt meine Tochter neugierig.
So wie der Mensch, mein Kind,
möchte auch kein Bus auf der Welt
nach Nirgendwohin fahren.

 aus:

Agapi Mkrtchian
An jenem weißen Abend
Die Stimme einer Armenierin
Poesie und Prosa

124 Seiten
14,90 Euro

ISBN 978-3-930761-74-6

 

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Agapi Mkrtchian

Meine andere Hälfte
Märchen und Poesie aus Armenien

130 Seiten
14,90 Euro
ISBN 978-3-930761-50-0


"Ich bin die wunde Stelle
zwischen Orient und Abendland;
in mir streiten
die Hingabe des Orients
und der Individualismus des Abendlandes"

Das Schicksal des armenischen Volkes ist von Schikanen und Grausamkeiten der Tyrannen geprägt. Doch ihre Kultur hat überlebt, die armenischen Menschen haben alle Leiden und Unterdrückungen ertragen und sie leisten heute - an welchem Ort der Welt auch immer sie sich befinden - einen beachtlichen Beitrag zum kulturellen Leben.
Die Poesie von
Agapi Mkrtchian dringt tief ins Herz der Leserinnen und Leser, ihre modernen Märchen verführen zum Träumen und dazu, die Welt mit anderen, mit staunenden Augen zu sehen.

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Von der Würde
Neue Gedichte von Olaf Hagedorn

145 Seiten
14,90 Euro
ISBN 978-3-930761-67-8

Die Hoffnung nicht aufgeben, trotz Krieg, Trauer und Gewalt allerorten - das Geheimnis hinter dieser Einstellung lassen die feinfühligen Gedichte von Olaf Hagedorn erahnen. Sie sind keine leichte Kost, aber nur mit diesem immer noch glimmenden Fünkchen Hoffnung kann es gelingen, die gesellschaftliche Depression zu überwinden. Olaf Hagedorns Gedichte zeigen einen Weg dorthin.

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Anja Steinert

Und dann ...
Gedichte

40 Seiten, Sonderformat 17 x 17 cm
illustriert. 9,00 Euro
ISBN 978-3-930761-52-4
mit Illustrationen von Jana Kutz

Nach dem Tod gehen wir mit dem Schmerz und der Trauer gemeinsam einen langen Weg. Und dann ... bleiben die Hoffnung und Erinnerung an das gemeinsam erlebte Glück.

Der Tod scheint oft so weit weg zu sein, aber durch den Tod meines Vaters ist mir bewusst geworden, er schlägt wahllos zu und fragt nicht, ob er darf.
Er darf einfach.
"Es werden auch junge Menschen im Himmel gebraucht, nicht nur Alte. Deswegen müssen manche Menschen eher gehen, so auch dein Vater", sagte eine gute Freundin zu mir. Ein Satz, der mir sehr geholfen hat mit dem Verlust umzugehen, der den Tod etwas sympathischer erscheinen lässt...

Ihre Gefühle und Empfindungen, ihren Schmerz, aber auch ihre Hoffnung hat Anja Steinert in den bewegenden Versen in ihrem Büchlein "Und dann..." niedergeschrieben. Ihr Wunsch ist es, durch die Gedichte und die Illustrationen Menschen Mut zu machen, die ebenfalls mit einem schweren Verlust fertig werden müssen, sie möchte ihnen das Gefühl geben, dass jemand ebenso empfindet. Und dass es weitergeht.

Für jedes verkaufte Exemplar spendet der Verlag 5 % des Verkaufspreises an die Leukämie Initiative Bonn e.V. Konto Nr. 24004004 bei der Sparkasse Bonn, BLZ 380 500 00, Kennwort "Und dann...".

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Manouchehr Abrontan

Gottes gute Engel
Orientalische Phantasien
in Farben und Worten
142 Seiten, 32,00 Euro
ISBN 978-3-930761-54-8

Manouchehr Abrontan ist 1955 in Teheran geboren. Der diplomierte Betriebswirt studierte Film- und Theaterwissenschaft in Teheran und Kerman, Iran, und arbeitete als Direktor und Film-Editor für das iranische Fernsehen. Seit 1987 lebt er in den Niederlanden, wo er die Filmakademie Hilversum erfolgreich absolvierte. Neben seiner Arbeit als Regisseur zahlreicher Dokumentarfilme und als Video-Editor Trainer-Dozent am Internationalen Medienzentrum in den Niederlanden gilt seine große Leidenschaft der Poesie und Prosa. Gottes gute Engel gibt ein eindrucksvolles Bild seines literarischen Schaffens, das er mit über 70 phantasievollen Farbkompositionen illustriert. Das erstmals in deutscher Sprache veröffentlichte Werk leitet uns in eine visuelle Welt, deren Dimension über das Wort hinausgeht.
Manouchehr Abrontan bezeichnet sich selbst als "Non-Linear Thinker", daraus entstehen seine künstlerischen Werke.

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Olaf Hagedorn

Ewiges Verlangen
Poesie für Frieden, Liebe, Menschlichkeit

130 Seiten
14,00 Euro
ISBN 978-3-930761-47-0

Olaf Hagedorns aufrüttelnde Gedichte erzählen von den Schwachen der Gesellschaft, von damals und heute, und von der Liebe, ohne die wir nicht sein können. Denn der Poet hat einen Traum. Sein Traum ist eine Welt ohne Krieg, ohne Armut und Gewalt, ohne Diskriminierung. Der Autor ist ein Mensch, der nicht schweigen will, auch wenn es unbequem wird. Er bohrt nach, will wissen, warum alles so laufen muss, wie es läuft. Warum sollen wir uns unter fadenscheinigen Vorwänden das Glück nehmen lassen? Wenn viele Menschen so denken wie er, wenn sie ein “utopisches” Denken zulassen, dann sind wir diesem Traum schon ein Stückchen näher gekommen.

Ich möchte meine Verse nicht
als revolutionär ansehen
ich möchte nur, dass nachgedacht wird
was in dieser Welt geschieht
ich möchte sehen, dass ihr seht
dass in dieser Welt Menschen verhungern
ich möchte sehen, dass ihr seht
dass dieses auch in diesem Land geschieht.

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Dirk Sörnsen

Gott - Geist - Menschheit
Auf der Suche nach dem Sinn

110 Seiten, Format 14,8 x 10,5 cm,
7,80 Euro
ISBN 978-3-930761-37-1

Die Frage nach dem Zweck
Da muss ich gar lachen
Bringt uns in den Zustand des Staunens
Doch sagen lässt er sich nicht

Aber ich mein, das kann doch
nicht sein

Wir - du und ich -
einfach nur so zum Schein

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Martin G.R. Rudiger

Poetischer Schachzug
Expedition ins Reich der Kurzprosa und Lyrik

116 Seiten
11,80 Euro
ISBN 978-3-930761-29-6

Von der Lust am Fabulieren, dem Spaß am Umgang mit den Wörtern und immer wieder vom wahrhaften Erstaunen darüber, dass die Dinge so sind wie sie sind, zeugen die Kurzgeschichten und Gedichte von Martin Rudiger. Ihre Lektüre ist erfrischend ob des bewusst naiven Blickwinkels und gerade deshalb bleibt von ihnen auch ein Nachhall, denn sie sind geschrieben von einem, der mit offenen Augen durch die Welt geht und der sich die Hoffnung auf eine Besserung der bestehenden Zustände zu eigen gemacht hat. Es weht ein frischer Wind!

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Waltraut Freigang
Schatten und Licht
Neue Gedichte
77 Seiten, 9,80 Euro
ISBN 978-3-930761-64-7

Liebe und Leid, Freude, Schmerz, Verlust - davon erzählen Waltraut Freigangs Gedichte. Mal poetisch, mal humorvoll beschreibt sie auch in ihrem zweiten Gedichtband Szenen des Miteinanders, schildert die Schönheit der Natur, spürt Gefühlen der Einsamkeit und Zweisamkeit nach und leitet so ihre Leser auf den Weg zur eigenen Sinnfindung. Ein wichtiges Anliegen ist es ihr, die Tabuisierung in der Auseinandersetzung mit Leben und Tod zu durchbrechen: "Wir müssen lernen loszulassen, in uns ruhen und zufrieden sein, dann hat der Tod seinen Schrecken verloren.”

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Waltraut Freigang

Suche nicht - finde !
Gedichte zu Fragen unserer Zeit

70 Seiten
14,00 Euro
ISBN 978-3-930761-35-7

"Waltraut Freigang versucht, Antworten zu geben. Aber sie will nicht belehren. Die Antworten sind ihre Antworten, sie teilt sie nur mit, bietet sie an. Es sind wichtige Themen, mit denen sich die Autorin beschäftigt. Um die Liebe geht es und um den Tod. Um Schmerz, das Alter, die Freude. Aber das Buch ist keine schwere Kost. In klarer, einfacher Sprache fasst Waltraut Freigang ihre Gedanken und Gefühle in Worte. Leicht verständlich sind ihre Gedichte - und lassen doch auch Raum für eigene Interpretationen. Mit der Wirklichkeit und den Widersprüchen des Lebens setzt sich die Ludwigsburgerin auseinander. Aber sie verstrickt sich nicht darin. Ihre Gedankengänge sind ebenso nachvollziehbar wie ihre Erkenntnisse." (Ludwigsburger Kreiszeitung)

Wer kennt nicht Liebe und Leid, Freude, Schmerz, Verlust. Waltraut Freigang schildert die Schönheit der Natur, spürt Gefühlen der Einsamkeit und Zweisamkeit bei sich und bei anderen nach. Dadurch führt sie ihre Leser zur eigenen Sinnfindung und durchbricht die Tabuisierung in der Auseinandersetzung mit Leben und Tod.

"Anfang ist Ende - Ende ist Anfang" - ein lebensnahes, lesenswertes Buch!

Mit Illustrationen von Günther Köhl.

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Eva Krüger

Vergänglichkeit
Gedichte

128 Seiten
13,90 Euro
ISBN 978-3-930761-46-3

Verlust - Verzweiflung - Vermächtnis - eine Auseinandersetzung mit den klassischen Themen der menschlichen Existenz - fernöstlich animiert!

Bereits der Titel des Lyrikbandes erinnert mit den Worten des Buddha daran, dass alles Geborene der Vergänglichkeit unterliegt. Es geht darum, die Polaritäten der Erscheinungswelt durch Erkenntnis der essentiellen Einheit zu überwinden.
Das Konzept diese Buches ergibt eine logisch-symbolische Einheit:
Im ersten Kapitel findet eine Konfrontation mit dem Phänomen 'Tod/Trauer/Trost' statt (VERGÄNGLICHKEIT); im zweiten Kapitel wird das Sein dem Schein gegenübergestellt (DUALISMUS). Das mittlere Kapitel des Gedichtbandes beschäftigt sich mit den metaphysischen Assoziationen bzw. psychoanalytischen Aspekten der Unbeständigkeit/Verzerrung/Sublimierung und des temporären Glückszustandes (METAMORPHOSEN). Das vorletzte Kapitel impliziert lyrische Texte mit ironischen Untertönen bzw. abstrakten/surrealistischen Impressionen (VERBLENDUNG); transzendental-spirituelle Gedankengänge spiegeln sich im letzten Kapitel wider (BLITZABLEITER).
Kritische, nachdenkliche und neugierige Leserinnen und Leser entführt
Eva Krüger mit ihrem Buch auf eine außergewöhnliche Exkursion jenseits von Raum und Zeit - in eine Dimension der inspirierenden und philosophierenden Lyrik.

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© Glaré Verlag
Zuletzt geändert: 10/06/17


Neuerscheinungen 2017:

Susanne Schäfer
Fajirons Sternenwanderung

* * *

Druid van Dark
Sex, Crime und Spiritus

* * *

Neuerscheinungen 2016:

Daniel Hadrović
Küss mich, Stalker

* * *

Gisi Grau
Mein Mann war Araber, aber ich blieb deutsch

* * *

Und das war 2015:

M.H. Allafi
Der verwirrte Orientale und
die schöne Laleh

* * *

Kaouther Tabai Jasminknospen -
Von Tunesien nach Europa

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S. Allafi
Armenien heute  Zahlen und Fakten

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Nach wie vor aktuell:

M. und S. Allafi
Iran - Islamistischer Wirrwarr kontra Demokratie?

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Ali Ghorbani Etemad
Das leere Versprechen

* * *

Ilka Wallenborn Karoline Pied
Das kleine Licht

* * *

Abdel S. Ismail
Die falschen Schuhe des Propheten

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Anina Blum
Sonne im Auge

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M.H. Allafi
Gabriela findet einen Stapel Papier

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Hans Harm proudly presents:
Der Tanz
um den Tod

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Waltraut Freigang
Eingeschlossen - zugleich ausgeschlossen

* * *

Simin Daneshwar
Frag doch
d
ie Zugvögel

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Waltraut Freigang
Im Krankenhaus

* * *

Agapi Mkrtchian
An jenem
weißen Abend

* * *

Manouchehr Abrontan
Mein Testament

* * *

Abdul A. Al Abood
Irak - Erinnerungen eines Ministers

* * *

Armin Wertz
Sie sind viele,
sie sind eins

* * *

Susanne Schäfer
Menschheits-
Geschwister

* * *


M.H. Allafi
Nalan
Ein Mensch
ohne Gnade

* * *

Samvel Ovasapian
Notizen eines Berliner Taxifahrers

* * *

Olaf Hagedorn
Von der Würde

* * *

Noshin Shahrokhi
Unerfüllte Träume einer Iranerin

* * *

Shmuel Kedi
Jerusalem
liegt am Nordpol

* * *

Depp Zonzen
Trash

* * *

Irmtraud Habib
Als Bastard geboren

* * *

Norajr Adaljan
Schuld und Liebe

* * *

Waltraut Freigang
Schatten
und Licht

* * *

Sybill Zweigert
Sind Sie glücklich?
Eine kreative Reise
zu sich selbst

* * *

 

 

Manouchehr
Abrontan
Gottes gute Engel

* * *

2. Auflage:


Kaouther Tabai
Das kleine Dienstmädchen

Amor Ben Hamida
Tunesier sucht Europäerin - zwecks Heirat

Agapi Mkrtchian
Meine andere Hälfte

Samvel Ovasapian Onkel Aschot
Ein Armenier erzählt

Sahand Zimmermann
Anahita -
Lapislazuli und Türkis

Anja Steinert
Und dann ...


M.H. Allafi
Leyla - Auf der
Suche nach Freiheit